Brot zum Teilen

vom 17. Februar bis 4. April

Brot zum Teilen

Die Länder des Südens leiden bereits jetzt stark unter der Klimaerwärmung. So wechseln etwa auf den Philippinen extreme Trockenheit in immer schnellerem Rhythmus mit Taifunen ab, in Indonesien überflutet der steigende Meeresspiegel fruchtbares Land. Zunehmende Dürren und Überschwemmungen fördern Hunger, Armut, Krankheiten und soziale Konflikte, ganz zu schweigen von psychischen Traumata. Menschen in ärmeren Ländern haben zudem weniger technische und finanzielle Mittel, um sich anzupassen.

20 Prozent der Weltbevölkerung – vor allem Industrieländer – verursachen rund 80 Prozent des globalen CO2-Ausstosses. Fastenopfer und Brot für alle machen während der Ökumenischen Kampagne 2021 auf diese Ungerechtigkeit aufmerksam. Die Hilfswerke fordern Klimagerechtigkeit. Das bedeutet, dass die Länder, die vergleichsweise viel CO2 ausstossen, mehr für den Klimaschutz tun müssen. Dieses Prinzip der „geteilten aber ungleichen Verantwortung“ ist auch im Klimaabkommen von Paris festgehalten (Artikel 4.19). Auch die Schweiz lebt über ihre Verhältnisse – und damit auf Kosten von Menschen in anderen Ländern.

Viele Bäckereien, aber auch Pfarreien und Kirchgemeinden unterstützen dieses dringende Anliegen während der Fastenzeit von Aschermittwoch bis Ostern, mit dem Verkauf eines speziellen «Brot zum Teilen» oder einem Brot aus dem hauseigenen Sortiment. Im letzten Jahr haben über 400 Bäckereien, Kirchgemeinden und Pfarreien in der ganzen Schweiz das «Brot zum Teilen» mit einem Aufpreis von 50 Rappen verkauft. Der Erlös aus der Aktion wird zugunsten der von Armut und Hunger betroffenen Menschen und an unsere Projektpartner im Einsatz für das Recht auf Nahrung eingesetzt.

Wie jedes Jahr beteiligen wir uns an der Solidaritäts-Aktion «Brot zum Teilen» vom 17. Februar bis 4. April. Während dieser Zeit, verkaufen wir unser Brot zum Teilen, ein dunkles Tessinerbrot, mit einem Aufpreis von 50 Rappen. 

Letztes Jahr haben über 600 Bäckereien, Kirchgemeinden und Pfarreien in der ganzen Schweiz das «Brot zum Teilen» mit einem Aufpreis von 50 Rappen verkauft. Dank der Unterstützung unserer Kunden, konnte Zenhäusern im Jahr 2020 trotz Corona Fr. 1500.- überweisen. Mit dem Erlös wird die Arbeit der Entwicklungsorganisationen Brot für alle und Fastenopfer sowie dem Hilfswerk Partner sein mit einem namhaften Beitrag unterstützt.

 

Mehr Informationen: www.sehen-und-handeln.ch/brot

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